Das Burnout-Syndrom wurde in den 70er Jahren in den USA erstmals diagnostiziert und zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene an einer andauernden seelischen und körperlichen Erschöpfung leidet.

Irrtümlicherweise wird ein Burnout oft einseitig mit "der hat zuviel gearbeitet" wahrgenommen. Er ist aber einfach eine Form von Depression, die mehr als nur ein großes Arbeitspensum als Hintergrund hat. Menschen, die intakte und gesunde Beziehungen haben und auf sich achten, indem sie für genügend Ausgleich und Entspannungsphasen sorgen, können auch über einen längeren Zeitraum viel arbeiten ohne dabei in einen Burnout zu kommen. Es gibt Studien, die dies belegen.

Es ist also meistens nicht die Arbeit, die einen in einen Burnout führt, sondern andere Faktoren wie vielleicht eine schlechte Beziehung zum Chef oder anderen Mitarbeitern. Oder überhöhte Erwartungen an sich und die Umwelt: alles muss perfekt sein oder perfekt gemacht werden. Parallel kommt vielleicht noch eine schlechte Partnerbeziehung oder ein anderer zwischenmenschlicher Konflikt dazu.

Das Paradoxe an einem Burnout ist, dass man nicht zur Ruhe kommt obwohl man sich dauerhaft erschöpft fühlt. Permanentes Gedankenkreisen, Zukunftsängste und Wut auf sich selbst und andere lassen dies nicht zu. Durch die verminderte Leistungsfähigkeit, die man sich aber nicht zugestehen kann, wird meist alles nur noch schlimmer und ein Teufelskreislauf beginnt.

Aus diesem Kreislauf so früh wie möglich auszusteigen ist wichtig! Gerne unterstütze ich Sie dabei, die Ursache Ihres (vielleicht auch erst beginnenden) Burnouts zu erkennen und in einem Prozess Veränderungen einzuüben. Wenn Sie bereits einen Burnout hatten oder einem vorbeugen möchten, weil Sie stark gefordert sind, helfe ich Ihnen gerne bei der Burnout-Prophylaxe.